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Mehr Bewegungsfreiheit bei der Herstellung von Getränkekästen |
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| Ausgangslage / Aufgabenstellung |
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Bei einer Anlage, die pro Tag und Fertigungszelle mehr als 5.300 Hasseröder-Pils-Kästen fertigen muss, entschied sich die Firma Linpac Stucki Kunststoffverarbeitung GmbH, erstmalig für die Anwendung des Inmould-Labelling-Verfahren. Bei diesem Verfahren werden besonders dünne, mit der Kastendekoration bedruckte Folien verwendet, die beim Spritzen mit dem Kunststoff verschmelzen. Im Resultat führt diese Technik zu besonders klaren leuchtstarken Dekoren, die zudem extrem wiederstandsfähig und kratzfest sind. Die Aufgabe war, einen Kasten in möglichst kurzer Zeit herzustellen, dazu gehört paralleles Plastifizieren ebenso, wie schnelle Zykluszeiten beim Öffnen und Schließen. |
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| Realisation / Lösung |
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 | | Mehr Bewegungsfreiheit bei der Herstellung von Getränkekästen |  |
Die Zellen beinhalten jeweils eine Spritzgießmaschine mit 8.000 kN Schließkraft aus der Hylectric-Baureihe, sowie einen auf der festen Aufspannplatte montierten, von oben eingreifenden Knickarmroboter, der sowohl das Handling der Kästen, wie auch der Folien übernimmt. Um den Gesamtzyklus zu optimieren wurde der Roboter komplett in die Steuerung der Spritzgießmaschine integriert.
Die Entscheidung contra Linearroboter zugunsten des Sechsachs-Roboters wurde von Husky auf Basis der geforderten Nebentätigkeiten, wie zum Beispiel das Wiegen der Kästen oder das Schwenken des entnommenen Kastens vor einer Prüfkamera getroffen. Hauptgrund für die Entscheidung zum Einsatz eines Knickarmroboters war das flexible Herausdrehen und Aufnehmen der Labels/Folien vom Rack.
Um eine optimale Raumausnutzung zu gewährleisten, wurde der Roboter mit einem maximalen Handhabungsgewicht von 30 kg (Typ KR60L30K) auf die Spritzgießmaschine gesetzt. Der Gelenkarmroboter entnimmt die Label und bringt diese in die Maschine ein. Nach dem Spritzgießvorgang wird der fertig dekorierte Kasten entnommen und direkt neben der Maschine gewogen. Das Wiegen direkt an der Maschine erfordert eine besonders vibrationsfreie Entkoppelung der Spritzgießmaschine. Dabei kam Husky entgegen, dass ihre Maschinen generell vibrationsarm sind, da deren Mechanik keine Kniehebel verwendet und nur geringe Bewegungen und Wege beim Verriegeln gefahren werden müssen. Die gesamte Anlage besteht aus drei Produktionszellen, die jeweils mit einem Transportband ausgestattet sind. Die Transportbänder versorgen das Hauptband, das zukünftig an einem Stapelroboter endet (derzeit noch nicht montiert). Der Stapelroboter entnimmt dann die Kisten, prüft sie mit Hilfe einer Kamera noch einmal auf korrekten Sitz der Labels und stapelt sie anschließend auf eine Europalette. |
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| Systemkomponenten / Auftragsumfang |
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| Husky war der Komplettlieferant von Spritzgießmaschine, Roboter sowie kompletter Peripherie für das Inmould-Labelling-Verfahren. Die Firma DAT war Systemintegrator und hat die Greifer/Roboterhände konzipiert und gebaut. Die Spritzgießwerkzeuge wurden von der Firma Haidlmayr realisiert. |
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| Ergebnis/Erfolg |
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| Trotz der hohen Anforderungen, die das Inmould-Labelling-Verfahren durch die extrem Dünnen Labels an die Automatisation stellt, war die Inbetriebnahme der gesamten Produktionszelle erfolgreich. Die Problemstellungen, wie die Gefahr der statischen Aufladung der Labels, die extrem präzise Platzierung der Labels, das Handling der Getränkekästen mit integriertem Wiegevorgang, konnten alle mit einem einzigen Roboter gelost werden. Mit der Integration des zusätzlichen Stapelroboters in die Anlage wird die Vollautomatisierung des gesamten Prozesses erreicht. |
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| Nummer des Berichtes |
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| R 019 |
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| Branche |
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Nahrungs- und Genussmittel Gummi, Kunststoff |
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| Anwendung |
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Handling & be,-entladen Kunststoff- verarbeitungsmaschinen Sonstige Handhabungsoperationen |
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| Kunde |
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| Linpac Stucki Kunststoffverarbeitung GmbH, Deutschland |
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