Roboter auf dem Vormarsch
 
Auf der „Interpack“ zeigt KUKA Roboter, wie die Robotik logistische Verpackungsabläufe flexibler und wirtschaftlicher macht. Das Messe-Highlight: ein neuer Feinwerker.
Augsburg/Düsseldorf, April 2005 – Wie vielfältig und höchst wirtschaftlich die Roboterautomatisierung für logistische Abläufe sein kann, zeigt die Augsburger KUKA Roboter GmbH auf der „Interpack“ (21. – 27. April) in Düsseldorf, Halle 6 Stand D/70, in verschiedenen Szenarien.

Der europaweit führende Anbieter von Industrierobotern präsentiert drei Arbeitszellen, in denen KUKA Roboter- quasi unsichtbar gelenkt durch hauseigene Steuerungen und Softwarelösungen - diverse Arbeitsgänge übernehmen: neben reinen Handhabungsaufgaben wie dem Sortieren von Konfitürengläsern oder dem Palletieren von Kisten, Säcken und Displays vor allem intelligente Funktionen wie 

  • Qualitätskontrollen über Scanner und Kamerasysteme
  • Depalettieren unterschiedlicher Verpackungen via 3D-Lageerkennung
  • Konfektionieren von Mischkartons mit variablen Sortimenten
  • selbständiges Kommissionieren unterschiedlicher Güter


Bei der optimierten Auftragszusammenstellung übernehmen die KUKA Roboter auch gleich logistische Aufgaben und kommunizieren zum Beispiel mit dem Lagerverwaltungsrechner.
Damit wird deutlich, dass der Robotereinsatz immer dann sinnvoll und wirtschaftlich ist, wenn flexible Prozesse und Produktpaletten gehandelt werden müssen.


Denn der Aufwand, bei einer solch automatisierten Logistiklösung Änderungen im Materialfluss nachzuvollziehen, hält sich dank standardisierter, bedienerfreundlicher PC-basierter Steuerungs- und Softwaretools in Grenzen: Der Anwender kann die Parameter seiner Prozesse sowie neue Produkte schnell und einfach eingeben und per Simulationsprogramm die Abläufe auch gleich überprüfen.


Neuer Feinwerker von KUKA auf der Interpack


KUKA Roboter zeigt in diesen Szenarien auch einen neuen Feinwerker im Live-Einsatz: den KR 40 PA. Das jüngste Mitglied der KUKA Roboter-Produktfamilie ist ein Spezialist für mittlere Tragkraft. Mit seinen vier Achsen und der leichten Aluminiumbauweise ist der KR 40 PA schneller als große Roboterlösungen. Er ist auch deutlich flexibler in Bewegung und Funktionalität als einfache Zweiachssysteme, die rein auf Entnahmetätigkeiten beschränkt sind. Der KR 40 PA lässt sich mit zusätzlicher Intelligenz für Selektions-, Erkennungs- und Qualitätssicherungsfunktionen ausstatten. Ergebnis: Er kann mit beliebiger Orientierung greifen, sortieren und mischen und ist somit ein Spezialist in Sachen Palettierung, Konfektionierung und Handhabung – vor allem, wenn es um Primärverpackungen geht.


Roboter erobern die produzierende Industrie


Lange Zeit kannte man Roboter vor allem nur in der Automobilindustrie. Steigender Kostendruck, immer kürzer werdende Produktlebenszyklen und die Forderung nach mehr Flexibilität stellen aber heute an alle produzierenden Branchen hohe Anforderungen. Die zunehmenden Automatisierungsbestrebungen in der Lebensmittel-, Pharma- oder beispielsweise chemischen Industrie sind hierfür ein gutes Beispiel. Gerade für logistische Verpackungsabläufe wird der Ruf nach einfach zu realisierenden, effizienten und dennoch kostengünstigen Automatisierungskomponenten immer lauter. Nicht zuletzt auch, um der Arbeitskraft Mensch schwere oder eintönige Arbeiten abzunehmen. Oder um mit hoher Geschwindigkeit und gleichbleibender Präzision zu arbeiten.

Führende Hersteller wie KUKA Roboter haben den Sprung von der Automobilindustrie zu anderen produzierenden Branchen gewagt.

Robotermechanik und Steuerungstechnik wurden systematisch auf die spezifischen Anforderungen der verschiedenen Branchen zugeschnitten. Zusatzkomponenten wie Greifer, Bildverarbeitungssysteme oder Sensoren werden gezielt eingekauft. So bietet KUKA Roboter heute auch Lösungen an, die zum Beispiel hundertprozentig den hygienischen Bedingungen der Lebensmittelindustrie entsprechen oder in Interaktion mit dem Menschen arbeiten können. KUKA Roboter schneiden heute Schweinehälften genauso gut, wie sie Trays mit PET-Flaschen stapeln, Pralinen verpacken, Backbleche handhaben oder Aufgaben beim Verpacken mit Tiefziehfolien und Displays übernehmen können. Fazit: Die Funktionalität wächst und damit erweitern sich zunehmend auch die Einsatzgebiete.


Die Alleskönner von KUKA Roboter auf der Interpack


Neben den drei Anwendungsbeispielen mit Aufgaben wie Palletieren, Konfektionieren und Kommissionieren bei KUKA Roboter selbst kann der Besucher auf dem Gemeinschaftsstand mit der IWKA Packaging verschiedene KUKA Roboter-Technologien in Live-Einsätzen an Maschinen bekannter Hersteller beobachten.

  • Palletieren von Joghurtbechern bei Erca-Formseal
  • Handling von Becherstangen bei Gasti
  • Mischen von Joghurtbechern bei Hassia
  • Handling von Sprühdosen bei Aero Fill und von kleinen Tuben bei Fabrima


Darüber hinaus findet der Besucher auf dem gesamten Messegelände weitere KUKA Roboter bei Maschinen- und Anlagenbauern in logistische Abläufe integriert. Mit diesem umfassenden Messeauftritt stellt KUKA Roboter unter Beweis, dass der Einsatz der Robotertechnologie im Umfeld logistischer Abläufe gerade auch für kleinere und mittelständische Unternehmen ein bedeutender effizienzsteigernder Faktor sein kann: flexibel auch in komplexe Systeme integrierbar, mit so viel Intelligenz ausgestattet, wie notwendig.

 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 
Erscheinungstermin:
 

21.04.2005

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