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Laserschweissen mit dem Roboter – eine neue Ära der Schweisstechnik bei Ringele AG

Die Firma Ringele wurde 1927 von Hans Ringele gegründet. Nach vielen Jahren in Bottmingen befindet sich der neue Firmensitz heute in Pratteln. Die Ringele AG beschäftigt dort über 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet Gesamtlösungen in allen Feinblechbearbeitungs-Technologien. Ringele ist Ihr Systemlieferant für Lösungen in Blech.

Der Einsatz von Schweissrobotern zum prozesssicheren und rationellen Fügen von Blechteilen gehört bei Ringele AG schon lange zum betrieblichen Alltag.

Vor mehr als 20 Jahren ging die erste Roboterschweissanlage zum TIG- oder MSG-Schweissen mit einem 6-Achs-Knickarm-Roboter in Betrieb. Der ursprünglich eingesetzte Motoman-Roboter wurde 2004 durch ein Produkt der Marke Kawasaki ersetzt, und mit zwei zusätzlichen Anlagen wurde die Roboter-Schweisskompetenz der Abteilung weiter entwickelt:

2007 kam eine Roboterschweissanlage der Marke OTC hinzu und 2008 wurde eine weitere baugleiche OTC-Anlage in Betrieb genommen. Beide OTC-Anlagen verfügen über automatische Brennerwechselsysteme zum wahlweisen Einsatz eines TIG- oder eines MSG-Brenners und über ein Zweistationen-Konzept, das hauptzeitparalleles Rüsten zulässt.

 

Die neueste Investition in der Roboter-Abteilung der Ringele AG ist eine Laser-Schweisszelle TruLaser Robot 5020 mit KUKA KR 30/HA Roboter der Firma Trumpf. Mit dieser Anlage werden Teile mit einer Grösse von maximal 1400 x 800 x 1200 mm mit Hilfe eines Festkörperlasers vom Typ HL3006D mit 3 kW Leistung verschweisst.

Der Begriff Laser ist ein Kunstwort und bedeutet Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation (Verstärkung von Licht durch erzwungene Aussendung von Strahlung). Die Energie von Licht wird also genutzt, um Werkstoffe lokal zu schmelzen und miteinander zu verschweissen. Der grösste Nutzen, den die Laserschweisstechnik gegenüber den konventionellen Schmelzschweissverfahren bietet, liegt in der hohen Energiedichte des Laserstrahls begründet. Die aus dieser hohen Energiedichte resultierende sehr schmale Wärmeeinflusszone und die hohen Schweissgeschwindigkeiten führen dazu, dass die Bauteile mit wesentlich weniger Verzug verschweisst werden. Zeit- und kostenintensive Nacharbeiten wie Richten oder Schleifen werden stark reduziert oder können sogar ganz entfallen.

Seit Inbetriebnahme der Anlage Anfang September 2009 wurden mit Unterstützung der Firma Trumpf aus Baar bereits einige produktive Aufträge erfolgreich abgewickelt und zahlreiche Ideen für weitere laserschweissgerechte Konstruktionen sind in Arbeit. Die beiden Mitarbeiter Nicolas Schneider und Eric Meyer, die für die Programmierung und Bedienung der Anlage intensiv geschult wurden, bringen aufgrund der mehrjährigen Roboter-Erfahrung mit konventionellen Schweissrobotern ideale Voraussetzungen mit, um die neue Fügetechnik bei Ringele AG zu etablieren.

www.ringele.ch/branchenloesungen/branchenl%F6sungen.html

 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 
Erscheinungstermin:
 
07.11.2011
 
 
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