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KUKA Roboter greift zur Flasche |
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| Ausgangslage / Aufgabenstellung |
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| Die Produkte, die bei RPC Verpackungen Kutenholz auf Förderbändern aus den Blasformmaschinen laufen, kommen einem allesamt bekannt vor. Hauptsächlich aus dem eigenen Badezimmerregal. Flaschen für Shampoos und verschiedene Kosmetikprodukte werden hier von KUKA Robotern in Kartons verpackt, in denen sie dann irgendwann zu namhaften Kunden transportiert werden, die sie befüllen und mit ihrem Etikett versehen.
Mehr als 40 Blasformmaschinen werden bei RPC mit Kunststoffgranulat befüllt. Auf der jeweiligen Blasformanlage werden die Additive, wie zum Beispiel Farbstoff oder UV-Absorber hinzu gegeben. Schließlich wird dieses Gemisch durch Wärmezufuhr und Reibung plastifiziert, extrudiert und über einen Blaskopf zu Schläuchen geformt. Diese Schläuche wiederum werden abgegriffen und in eine zeitgleich mit Wasser gekühlte Form geblasen. Nachdem das Kunststoffbehältnis von seinen Abquetschungen befreit ist und der Mündungsdurchgang mit einem Sensor geprüft wurde, wird es über ein Förderband einer Packvorrichtung zugeführt. Von dort sollen sie in Kartons verpackt werden. Linearportale können nur den Karton entlang greifen, daher können die Artikel nicht um die Kurve befördert werden, was eine aufwändigere Anlagenplanung bedeuten würde. Für die Modernisierung der Fertigung entschied sich RPC schließlich vor zwei Jahren. Zu diesem Zweck holte das Unternehmen auch den Automatisierungsspezialisten besecke GmbH & Co. KG mit ins Boot, der unter anderem ein anlagenübergreifendes Steuerungskonzept plante, das die Bedienung der Anlage erleichterte. Sind die Artikelparameter einmal festgelegt, so können sie auf jede Verpackungs-Anlage übertragen werden. |
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| Realisation / Lösung |
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Dort greift die Kunststoffflaschen ein KUKA Roboter des Typs KR 16 vom Band und stellt sie vorsichtig in einen Karton. Der KUKA Roboter bringt Flexibilität in diese Anwendung. Zum Beispiel kann er im Unterschied zu herkömmlichen Lösungen unterschiedliche Flaschenformen greifen. Außerdem ist der Roboter in der Greifrichtung flexibel ist. Jede Menge „Fingerspitzengefühl“ bringen die KUKA Roboter außerdem mit. Die noch warmen Flaschen werden meist immer stehend verpackt, damit sie keine Dellen bekommen noch ehe sie beim Endverbraucher angelangt sind. Der Roboter greift sie daher an der Mündung und stellt sie in die Umverpackung. Sind die Artikel verpackt, wandern sie im Karton über eine zentrale Förderanlage zur Palettierung. Je nach Gewicht und Größe des Kartons geschieht dies manuell oder automatisch. „Manche Kartons sind zu schwer für den Menschen“, erläutert Wilfried Brandt. Schließlich gelangen die Kartons auf Paletten über eine Förderanlage ins Lager. |
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| Systemkomponenten / Auftragsumfang |
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| Ergebnis/Erfolg |
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| Die Vorteile der Roboterzelle sind auch für den Bediener evident. Durch die Visualisierung mit dem Multipanel findet er sich leicht zurecht. Drei KR 16 sind derzeit bei RCP im Einsatz. Die Mitarbeiter arbeiten gerne mit ihnen. Vier von ihnen erhielten eine Grundlagenschulung im KUKA College in Gersthofen. |
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| Nummer des Berichtes |
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| R 351 |
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| Branche |
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| Gummi, Kunststoff |
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| Anwendung |
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Kunststoff- verarbeitungsmaschinen Palettieren Verpacken und Kommissionieren |
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