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Ausgangslage / Aufgabenstellung |
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| In der Getränkeindustrie sind große Mengen verschiedenster Gebinde zu palettieren. Dafür nutzten die Betreiber bisher vornehmlich Lagenpalettierer. Aufgrund des geänderten Trinkverhaltens der Verbraucher, das zu einer erheblichen Ausweitung des Produktspektrums führte, stieß diese herkömmliche Automatisierungslösung allerdings an Grenzen. Denn heute ist neben Geschwindigkeit vor allem auch Flexibilität gefragt, und die bietet letztlich nur ein sechsachsiger Knickarmroboter. |  |
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Realisation / Lösung |
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 |  | Handhaben von Getränkepackets | Die Carlsberg Brauerei in Schweden hat sich daher für einen KUKA Roboter KR 500 entschieden. Der Schwergewichtchampion, der über eine Tragkraft von 500 kg verfügt, stapelt dort Trays mit PET-Flaschen. Die hohe Tragfähigkeit ist erforderlich, weil der Roboter immer eine ganze Lage palettieren muss. Damit er dies auch in der feuchten Umgebung schafft, die in der Getränkeindustrie anzutreffen ist, wurde seine Hand mit der Schutzart IP 65 ausgestattet.
Die Trays mit den PET-Flaschen werden dem Roboter, der einen Lagenpalettierer ersetzte, über zwei Förderstrecken und einen Rollentisch zugeführt. Die Verteilung auf die beiden Bahnen erfolgt dem vorgegebenen Stapelbild entsprechend. Ein Pusher schiebt die Trays von dem Tisch auf den so genannten Rollenteppich des Robotergreifers. Der KR 500 zentriert die Trays und hält sie dadurch auch während der Bewegung fest. Er nimmt, abhängig von der Flaschengröße, entweder zehn Trays mit je 3 x 5 oder neun Trays mit je 6 x 4 Flaschen auf.
Neben diesen gängigen Gebinden handhabt der Sechsachser auch kleinere. Die Zahl der Lagen, bei 0,5-Liter-Flaschen sind es maximal sechs, richtet sich ebenfalls nach der Flaschengröße. Der KR 500, der auch kleine, in Folie eingeschweißte Gebinde ohne Trays aufnehmen kann, stellt die Flaschen schonend auf Paletten ab, indem er den Rollenteppich seines Greifers einzieht.
Eine über die PC-basierende Robotersteuerung geregelte Zusatzachse zentriert die Trays auf der Palette. Falls nötig, legt ein externer Automat Zwischenlagen aus Pappe ein. Zusätzliche Stabilität erreicht der Roboter die mit ständig wechselnden Stapelbildern. |  |
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Systemkomponenten / Auftragsumfang |
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- KUKA Roboter KR 500
- PC-basierende KUKA Robotersteuerung KR C2 einschließlich Control Panel mit Windows-Oberfläche
- Roboterprogrammierung
- Inbetriebnahme
- Greifer (KHS)
- Komplette Abfülllinie, vom Eintreffen des Leergutes bis zum Versand
Lieferung durch den KUKA Systempartner KHS Maschinen- und Anlagenbau AG, Worms, Deutschland. |  |
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Ergebnis/Erfolg |
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- Flexibilität
Hauptvorteil des KR 500 gegenüber einem Lagenpalettierer ist eine deutlich höhere Flexibilität. Schon durch kleine Programmänderungen lässt sich der Schwerlastroboter schnell auf neue Flaschengrößen umrüsten. Zur Flexibilität des mit einer beachtlichen Reichweite ausgestatteten Sechsachsers trägt auch sein maßgeschneiderter Greifer bei.
Der KR 500 palettiert zurzeit 34 Produkte in 0,35- bis 2,0-Liter-Flaschen. Die Sortenvielfalt umfasst „stille“ und kohlesäurehaltige Erfrischungsgetränke sowie Bier und heiß eingefüllte Fruchtsäfte. Aufgrund der Flexibilität des KUKA-Roboters kann der Betreiber schnell auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren und weitere Produkte über die Linie fahren.
- Leistung
Der Roboter erzielt eine Umschlagleistung von 40.000 0,5-Liter-Flaschen pro Stunde. Obwohl es sich um den KR 500 und somit um den größten KUKA-Roboter handelt, benötigt er wesentlich weniger Platz als der früher eingesetzte Lagenpalettierer. Ferner fällt der KR 500 durch kurze Taktzeiten, Positioniergenauigkeit, Wartungsarmut, einfache Bedienung und durch die hohe Verfügbarkeit von deutlich über 95 Prozent auf.
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  | Weitere Informationen |
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| Video |
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