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Dauerprüfung von KFZ-Sitzen |
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| Ausgangslage / Aufgabenstellung |
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| Autositzheizungen sollen nicht nur technisch perfekt sein, sondern darüber hinaus, eingebaut in verschiedenartigen Sitzen, stets den Anforderungen der Kunden genügen. Deshalb müssen die für die Sitzheizungen verwendeten Basismaterialien und Systemkomponenten laufend getestet und den Ergebnissen entsprechend optimiert werden. Zum Standard solcher Qualifikationsprüfungen gehören die von der Automobilindustrie verlangten mechanischen Dauerbelastungsreihen. |
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| Realisation / Lösung |
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 | | Dauerprüfung von KFZ-Sitzen |  |
W.E.T. Automotive Systems, ein global führender Hersteller von Automobilsitzheizungen und den dazugehörigen Reglerkomponenten, setzt auf Dauertests nach dem Occubot VI-Verfahren. Dabei kontrolliert ein KUKA Roboter KR 150, ob Heizungen, die in Autositze oder -sitzteile integriert sind, den mechanischen Beanspruchungen widerstehen, die während eines Autolebens auftreten. Occubot VI ist ein flexibel programmierbares, last- und positionsgeregeltes Testsystem mit hoher Wiederholgenauigkeit. Die mit Kraft-Momenten-Sensoren arbeitende Methode reproduziert menschliche Bewegungen und Lasten mit Hilfe von Prüfkörpern, so genannten Dummies, und erübrigt dadurch eine Vielzahl spezieller und teurer Testaufbauten. Occubot VI gestattet realistische Simulationen, zum Beispiel des Ein- und Aussteigens oder eines hoch pulsierenden bzw. vibrierenden Fahrbetriebs. Hinzu kommen Eindrehversuche, Lehnenscheuerprüfungen sowie Lkw-Ausstiegs- und Kupplungstests.
Das Messsystem bietet sechs Messdimensionen für Kräfte und Momente sowie eine absolute Genauigkeit. Der Betreiber erhält Daten über die tatsächlich an der Fläche, an der der Dummy den Sitz berührt, auftretenden Kräfte und Momente. Die statischen Kräfte des Dummies selbst lassen sich kompensieren, damit daraus keine zusätzlichen dynamischen Kräfte entstehen. Zudem werden die Bewegungen des Roboters, in Bezug auf den Verschleiß des Testobjektes, regelmäßig angeglichen. Und beim Anpassen des Gesamtsystems an einen anderen Sitz ist es lediglich erforderlich, das Basis-Koordinatensystem neu zu definieren. |
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| Systemkomponenten / Auftragsumfang |
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- KUKA Roboter KR 150
- PC-basierende KUKA Robotersteuerung KR C2 einschließlich Control Panel mit Windows-Oberfläche
- Kraft-Momenten-Sensor-System
- Systemsoftware einschließlich der Applikations-, Setup und Konfigurationsprogramme
- verschiedene Dummies
- Roboterprogrammierung
- Inbetriebnahme
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| Ergebnis/Erfolg |
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- Flexibilität
Die Flexibilität des bei W.E.T. Automotive Systems installierten Verfahrens, die auf dem Einsatz des sechsachsigen Knickarmroboters beruht, kann man dazu nutzen, das System gleichzeitig für den kombinierten Betrieb von drei verschiedenen Tests an drei Sitzen zu konfigurieren. In dem Fall ist der Roboter beispielsweise nachts in der Lage, nach Beendigung eines Programms selbsttätig zum nächsten zu wechseln. Flexibilität beweist der KR 150 unter anderem auch dann, wenn bei einem zu testenden Sitz die Funktion der Heizung ausfällt und er daraufhin automatisch am nächsten Sitz weiterarbeitet..
- Bedienkomfort
Hinsichtlich der Programmierung reichen Grundkenntnisse, weil die Systemsoftware in die Roboterprogrammierung eingebettet ist. In Richtung Bedienkomfort zielt auch die Tatsache, dass der Roboter nach einem Stop immer wieder exakt an der Stelle starten kann, an der er angehalten hat. |
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| Nummer des Berichtes |
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| R 202 |
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| Branche |
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| Automobilzulieferer |
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| Anwendung |
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Handling & be,-entladen Messen, Testen und Prüfen |
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| Kunde |
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W.E.T. Automotive Systems AG, Odelzhausen, Deutschland |
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