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Automatisches Einschrauben in Kunststofffahrzeugträger |
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| Ausgangslage / Aufgabenstellung |
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| Das Werk Pappenheim der Dynamit Nobel Kunststoff GmbH produziert unter anderem das Frontend für den Ford Focus; ein Strukturbauteil, das konsequent in Hybridtechnologie konzipiert wurde. Hybridkonstruktionen ermöglichen die Produktion komplexer und montagefertiger Bauteile in wenigen Arbeitsschritten, denn sie kombinieren das wirtschaftliche Metalltiefziehen mit dem Spritzgießen. Das Frontend muss mit Winkelträgern, so genannten Brackets, verschraubt werden. Das Lineargerät, das Dynamit Nobel dafür früher verwendete, war aufgrund seiner langen konventionellen Schraubenzuführung sehr störanfällig. Außerdem konnte es sich nicht komplex genug bewegen. |
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| Realisation / Lösung |
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 | | Automatisches Einschrauben in Kunststofffahrzeugträger |  |
Heute verschraubt ein KUKA Roboter KR 15 das Frontend mit den Brackets. Die Hybridteile werden von einem Werker in einer Vorrichtung des Rundtakt-Tisches fixiert, der den Roboter mit Material versorgt. Zuerst setzt der Mitarbeiter die acht Brackets ein, dann das Frontend. Anschließend befestigt der Roboter jeden der Winkelträger mit einer Schraube am Frontend. Die Schrauben werden dem KR 15 automatisch in einer festen Position zugeführt.
Die Schrauben müssen in einem definierten Abstand herausstehen. Der Roboter dreht sie so weit ein, bis die Steuerung den Schrauber bei Erreichen des vorgegebenen Wertes stoppt. Dann löst sie der KR 15 wieder bis zu einem festgelegten Abstand. Dadurch können die Ford-Mitarbeiter das Hybridteil später ohne Mühe einsetzen und an der Karosse des Focus montieren.
Fehlerhafte Schrauben, die der Roboter selbst in einem zweiten Versuch nicht verarbeiten kann, lässt er in eine Schale fallen. Findet der KR 15 an einer Position auch mit der nächsten Schraube keinen Endpunkt, befestigt er die übrigen Brackets und meldet anschließend den Fehler. In einem solchen Fall muss ein Werker die betreffende Schraube manuell eindrehen. |
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| Systemkomponenten / Auftragsumfang |
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- KUKA Roboter KR 15
- PC-basierende KUKA Robotersteuerung einschließlich Control Panel mit Windows-Oberfläche
- Schrauber
- Schraubersteuerung
- Rundtakt-Tisch mit Positioniervorrichtung und Initiatoren zum Abfragen, ob das jeweilige Frontend vollständig ist
- Roboterprogrammierung
- Schutzanlagen
- Inbetriebnahme
Lieferung durch den KUKA Systempartner DAT Automatisierungstechnik GmbH, Pappenheim, Deutschland. |
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| Ergebnis/Erfolg |
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- Wirtschaftlichkeit
Die Wirtschaftlichkeit wurde nachhaltig gesteigert, denn seit der Umstrukturierung produziert Dynamit Nobel mit höherer Leistung sowie mit mehr Präzision und folglich mit gleichmäßigerer Qualität. Ohnehin gab es zu dem KR 15 keine ökonomischen Alternativen. Eine rein manuelle Lösung, die allein schon wegen der Personalkosten zu teuer wäre, würde den Fertigungsausstoß obendrein nahezu halbieren. |
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| Nummer des Berichtes |
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| R 186 |
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| Branche |
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Automobilzulieferer Gummi, Kunststoff |
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| Anwendung |
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Bearbeiten Sonstiges Bearbeiten Montieren Befestigen |
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| Kunde |
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Dynamit Nobel Kunststoff GmbH, Pappenheim, Deutschland |
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