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Ausgangslage / Aufgabenstellung |
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| Die mitten in der Stadt Dornbirn ansässige Mohrenbrauerei, die sich in der Fläche kaum ausbreiten kann, musste Platz für die Lagerung von 7.000 zusätzlichen Kisten zu schaffen. Dadurch wurde der Bereich für das Kisten-Handling noch weiter eingeengt. Eine neue Lösung für das Handhaben der Kisten sollte den bisher genutzten Lagenpalettierer ersetzen und neben Raumgewinn auch mehr Wirtschaftlichkeit bieten. |  |
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Realisation / Lösung |
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 |  | Palettierroboter handhabt Getränkekisten | Die Entscheidung fiel auf eine äußerst kompakte Anlage mit zwei KUKA Robotern KR 180 PA, die aufgrund ihrer Flexibilität zudem Freiraum für Änderungen lässt. Über die Palettierroboter läuft, bis auf den Fassbieranteil von 35 Prozent, die gesamte von der Mohrenbrauerei produzierte Biermenge. Jeder Roboter erreicht eine Handling-Leistung von 36.000 Flaschen pro Stunde.
Vollgutkisten fahren auf einem Kettenförderer in die Abnahmeposition des Roboters. Der KR 180 PA nimmt mit seinem Hakengreifer, der pro Kiste in zwei der seitlichen Griffaussparungen fasst, jeweils vier Kisten auf und stellt sie auf eine Europalette. Ist diese vollständig beladen, fährt sie auf der Rollenbahn zu einer Eckumsetzstation vor, die als Doppelabnahmestelle für Stapler dient.
Auf der linken Zellenseite depalettiert der andere Roboter mit seinem Klemmgreifer immer gleichzeitig vier Kisten des zurückkommenden Leerguts. Der KR 180 PA kann auch volle Kisten heben, die sich hin und wieder zwischen dem Leergut befinden. Schließt der Klemmgreifer zu weit, weil eine Kiste fehlt oder kaputt ist, stoppt der Roboter sofort. Außerdem kompensiert der Greifer über integrierte Federn Höhenunterschiede, die aus Toleranzen bei den Kisten und Paletten resultieren. Sind die Abweichungen zu groß, schaltet der Roboter ebenfalls automatisch ab. Das Leergut stellt der KR 180 PA auf die zur Abfüllung ins Obergeschoss führende Scharnierbandkette. Die leere Palette wird von einem Verfahrwagen zum Palettenmagazin oder zu dem beladenden Roboter transportiert. |  |
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Systemkomponenten / Auftragsumfang |
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- zwei KUKA Palettierroboter KR 180 PA
- PC-basierende KUKA Robotersteuerung einschließlich Control Panel mit Windows-Oberfläche
- Greifersysteme
- Kollisionsschutz
- Roboterprogrammierung
- zu- und abführende Paletten-Fördertechnik
- Systeme für den Auf- und Abwärtstransport der vollen bzw. leeren Kisten
- SPS, die mit der Robotersteuerung kommuniziert
- Sensorik
- Schutzeinrichtungen
- Inbetriebnahme
Lieferung durch den KUKA-Systempartner RST Roboter-System-Technik GmbH, Barbing, Deutschland. |  |
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Ergebnis/Erfolg |
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- Vorsprung durch den Palettierprofi
Der „Palettierprofi“ KR 180 PA, ein Vier-Achs-Roboter mit passiver fünfter Achse, garantiert durch seine anwendungsspezifische, FEM optimierte Kinematik besonders effiziente Palettierprozesse. Sein aus dem Kohlenstofffaser-Verbundwerkstoff CFK gefertigter Arm gestattet wegen eines kleineren Massenträgheitsmoments beachtliche Beschleunigungswerte. Der KR 180 PA kann Lasten im Gewicht von 180 kg bis auf Höhen von 3.000 mm stapeln. Er ist zudem günstiger herzustellen als ein Sechsachser. Kostenvorteile ergeben sich ebenso durch die weitgehende Verwendung von Standardkomponenten sowie die mögliche Automatisierung von bis zu acht Palettenplätzen mit einem Roboter.
- Flexibel in die Zukunft
Bei der Auswahl der Handhabungstechnik bezog die Mohrenbrauerei die künftig zu erwartende Sortenvielfalt in ihre Überlegungen ein. Die Flexibilität der Knickarmroboter könnte man beispielsweise in Verbindung mit zusätzlichen Greifern und einer Werkzeug-Wechselstation nutzen, um Trays zu Palettieren.
- Optimale Flächennutzung
Weil der KR 180 PA besonders tief und weit greifen kann, gab es keine Alternative, um auf der vorgegebenen Fläche eine vergleichbar effiziente Anlage aufzubauen.
- Gleichmäßigere Qualität
Angesichts eines deutlich verringerten Bruchanteils, der auf dem sanfteren Handling der KUKA Roboter basiert, erzielt die Mohrenbrauerei heute eine gleichmäßigere Qualität.
- Stark reduzierte Lärmemissionen
Das feinfühlige Absetzen der Kisten und eine leisere Fördertechnik reduzierten spürbar und nachhaltig die Lärmemissionen.
- Höhere Verfügbarkeit
Durch eine merklich höhere Verfügbarkeit konnte die Mohrenbrauerei den Personalaufwand senken. |  |
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Nummer des Berichtes |
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| R 184 |
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Branche |
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| Nahrungs- und Genussmittel |
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Anwendung |
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Handling & be,-entladen Palettieren Verpacken und Kommissionieren Sonstige Handhabungsoperationen |
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Produkt |
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Roboter Palettierer Steuerung KR C (Robot Controller) |
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Kunde |
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Mohrenbräu, Dornbirn Österreich |
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  | Weitere Informationen |
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| Video |
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