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Konsolroboter entnimmt Kunststoffteile aus Spritzgussmaschine |
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| Ausgangslage / Aufgabenstellung |
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| Vor der Installation der beiden Fertigungslinien, die heute Stoßfänger für den Chrysler PT Cruiser und den Audi A4 Cabrio herstellen, suchte der Automobilzulieferer Decoma eine flexiblere Handling-Lösung. Bisher, bei der Produktion anderer Stoßfänger, verwendete der Betreiber noch Lineargeräte. Gefragt war daher ein Wechsel von der „starren“ Automation hin zu einer hohen Flexibilität, die nur sechsachsige Knickarmroboter bieten.
Abgesehen davon forderte Decoma vor allem Wiederholgenauigkeit, kurze Zykluszeiten und eine permanente Verfügbarkeit, und das im Drei-Schicht-Betrieb an sechs Tagen pro Woche. Das Aufgabenspektrum besteht im Handling von Stoßfängern und Schwellerverkleidungen nach dem Spritzgießprozess sowie im Entgraten der Filmangüsse. |
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| Realisation / Lösung |
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 | | Konsolroboter entnimmt Kunststoffteile aus Spritzgussmaschine |  |
Als Knickarmroboter kamen nur Konsolroboter in Frage, wie sie ausschließlich KUKA liefert. Deshalb investierte Decoma in zwei KR 150 K, die auf der Spritzgießmaschine sitzen und somit ihre Aufträge Platz sparend von oben abarbeiten.
Der jeweilige Roboter entnimmt den fast vier Kilogramm wiegenden Stoßfänger aus der Spritzgießmaschine und legt ihn mit den Wangen nach unten auf eine formschlüssige Vorrichtung. Dort entgratet er die Filmangüsse mit einer an seinem Greifer befestigten Schneidklinge. Die Angüsse fallen in einen Entsorgungsbehälter. Der Roboter übergibt nun den Stoßfänger an ein Förderband, auf dem das Teil den Sicherheitsbereich verlässt.
Fertigt Decoma Schwellerverkleidungen, setzt der Roboter das Paar der Verkleidungen, das er gerade aus der Spritzgießmaschine entnommen hat, auf einem Tisch ab. Der mit 14 Messern versehene Tisch verfährt daraufhin und schneidet dabei, während der Roboter die Schwellerverkleidungen fixiert, alle 14 Angüsse gleichzeitig ab. Mit Zangen hält der KR 150 K unterdessen auch die Angüsse fest. Dann legt er die Verkleidungen ebenfalls auf den Förderer und wirft die Angüsse in einen Behälter. Beim Handhaben der Stoßfänger und Schwellerverkleidungen überwacht die Robotersteuerung, durch eine in den Greifer integrierte Vakuumtechnik, ob der KR 150 K das Teil gegriffen hat. |
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| Systemkomponenten / Auftragsumfang |
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- zwei KUKA Roboter KR 150 K
- zwei aus Standardkomponenten konstruierte Greifer
- PC-basierende KUKA Robotersteuerung einschließlich Control Panel mit Windows-Oberfläche
- Konzeption
- Roboterprogrammierung
- Inbetriebnahme
Lieferung durch den KUKA Systempartner DAT Automatisierungstechnik GmbH, Pappenheim, Deutschland. |
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| Ergebnis/Erfolg |
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- Höhere Leistung
Die Konsolroboter KR 150 K überzeugen durch eine optimierte Kinematik, aus der sich höhere Geschwindigkeiten und Tragfähigkeiten sowie ein um 73 Prozent vergrößerter Arbeitsraum ergeben.
- Platzvorteile
Weil die KR 150 K im Verhältnis zur zulässigen Last sehr leicht sind, kann man sie Platz sparend auf den Spritzgießmaschinen montieren. Das bringt primär unter beengten räumlichen Verhältnissen Vorteile, denn der Konsolroboter beansprucht keine Stellfläche vor der Maschine. Dadurch besteht die Möglichkeit, den Maschinenpark wesentlich kompakter anzuordnen. Überdies bleibt die Spritzgießmaschine sowohl von der Bedien- als auch von der Bediengegenseite frei zugänglich, sodass sich der Prozessablauf stets gut beobachten lässt. Außerdem wird der Aufwand für Schutzeinhausungen verringert.
- Flexibilität
Die Konsolroboter können eine Vielzahl an Aufgaben übernehmen und sich relativ schnell und problemlos auf das Handling neuer Produkte umstellen lassen. |
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| Nummer des Berichtes |
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| R 181 |
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| Branche |
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Automobilzulieferer Gummi, Kunststoff |
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| Anwendung |
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Handling & be,-entladen Kunststoff- verarbeitungsmaschinen Sonstige Handhabungsoperationen Bearbeiten Sonstiges Bearbeiten |
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| Kunde |
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Decoma GmbH, Sulzbach, Deutschland |
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