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Ausgangslage / Aufgabenstellung |
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| Als BMW die Komplexität der Fahrzeughinterachsen und die Typenvarianz in der 3er-Reihe erhöhte, stieß die Lineareinheit, die in der Sturzeinstellanlage zum Handling der Achsen genutzt wurde, an ihre Grenzen. Abgesehen davon forderte der Automobilhersteller reduzierte Taktzeiten und eine höhere Verfügbarkeit. Schnell kristallisierte sich heraus, dass für diese Aufgabe nur ein sechsachsiger Knickarmroboter geeignet ist. |  |
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Realisation / Lösung |
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 |  | Handhaben von Fahrzeugteilen | BMW entschied sich für einen Schwerlastroboter KR 350 der KUKA Roboter GmbH. Der mit einer Tragfähigkeit von 350 kg versehene Roboter hebt die kompletten Fahrzeughinterachsen in eine Messvorrichtung, in der zwei KR 125 die Schraubverbindungen der Achsen lösen und nach der Sturzeinstellung wieder anziehen. Der KR 350 ist mit einem automatisch verstellbaren Hinterachsgreifer ausgestattet, der aus Aluminium gefertigt wurde und deshalb besonders wenig wiegt.
Der Sechsachser kann flexibler reagieren, wenn sich die Geometrie der zu handhabenden Achsen ändert. Außerdem ist die Beschleunigung der drei KUKA Roboter so hoch, dass sie sich problemlos in die 65 Sekunden lange Taktzeit der Zelle einfügen ließen.
Manuelles Handling schied aufgrund des Gewichts der Achsen und aus ergonomischen Gründen ohnehin aus. Die Sturzeinstellanlage ist jetzt sowohl für alle alten als auch für sämtliche neuen Modellvarianten mit Mehrlenker-Hinterachsen verwendbar. |  |
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Systemkomponenten / Auftragsumfang |
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- ein KUKA Roboter KR 350
- zwei KUKA Roboter KR 125
- leichter, automatisch verstellbarer Greifer
- PC-basierende KUKA Robotersteuerung einschließlich Control Panel mit Windows-Oberfläche
- Roboterprogrammierung
- Inbetriebnahme
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Ergebnis/Erfolg |
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- Leistung und Qualität gesteigert
Durch die Umstrukturierung nahm die Leistung der Sturzeinstellanlage um zehn Prozent zu. Außerdem arbeiten die Roboter präziser als Lineareinheiten und folglich mit gleichmäßigerer Qualität. Insofern entspricht die Konzeption den Ansprüchen von BMW hinsichtlich einer reproduzierbaren Qualität von automatischen Schraubverbindungen an der Hinterachse.
- Hohe Verfügbarkeit
Die Verfügbarkeit der Roboter ist mit nahe 100 Prozent sehr hoch.
- Einfache Bedienung
Für die Effizienz der Anlage ist eine einfache Bedienung wichtig. Damit der „Umgang“ mit der Steuerung wesentlich leichter fällt, versah KUKA das Control Panel der PC-basierenden Robotersteuerung mit einer Windows-Oberfläche und demnach mit einer vertrauten Mensch-Maschine-Schnittstelle. |  |
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  | Weitere Informationen |
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| Video |
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