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Ausgangslage / Aufgabenstellung |
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Der Haupteinsatzbereich von Laserrobotern liegt im Beschnitt von Kunststoffverkleidungen von Automobilen im Bereich Interieur und Exterieur, wie z. B. Säulenverkleidungen, Türmodule, Kofferraumverkleidungen, Verkleidungsleisten. Dabei können Laserroboter fast alle Kunststoffverbindungen, wie zum Beispiel PP, PE, ABS-PC, Plexiglas oder TPO-Folien sowie jegliche Textilien mit bester Schneidqualität und hoher Verfahrensgeschwindigkeit beschneiden.
Bei der Fertigung von Dachleisten bei Scherer + Trier war die Zielsetzung, die Schneideaufgaben zur Qualitäts- und Geschwindigkeitssteigerung in der Produktion an einen Scheidelaser zu übertragen. Darüber hinaus hatte die nachfolgende Beklebung der Leisten mit einem 3M-Klebeband im gleichen Zykluszeitraum vollautomatisch zu erfolgen. Bei der Wahl des Schneideroboters entschied sich Scherer + Trier für einen ROBOCUT K300 eine Eigenentwicklung des Unternehmens ROBOT-TECHNOLOGY, die auf den Grundachsen eines Standard-Industrieroboters basiert.
Die Integration des CO² Lasers erfolgt über ein eigenstabiles Lasergehäuse mit nachfolgender Achse 4 und 5, die die Standardkopfachsen des Knickarmroboters ersetzen. Durch diesen speziellen Aufbau ergeben sich viele Vorteile in der praktischen Anwendung.
Der Aufbau des Lasers ersetzt dabei die vorhandenen Achsen, so dass der Roboter gewichtsneutral realisiert werden kann. So können hohe Beschleunigungen und Geschwindigkeiten erreicht werden. Die Achsen 4 und 5 des Schneideroboters sind endlos drehbar ausgeführt, so dass Rückdrehzeiten der Achsen nach dem Beschneiden der Bauteile und ein Absetzen beim Schneiden nicht nötig sind, wodurch kürzeste Taktzeiten realisiert werden können. Weiterhin wird hierdurch eine bisher nicht erreichte Bauteilzugänglichkeit erreicht.
Zur Vermeidung von Störkonturen außerhalb der Achsen ist der Roboter mit einer integrierten Prozessgaszuführung ausgerüstet. Die Kopfachsen sind speziell auf die Lasertechnik ausgelegt, so dass hohe Umorientierungsgeschwindigkeiten und Genauigkeiten realisiert werden können. Aufgrund des gewählten Anlagenkonzeptes sind nur vier Umlenkspiegel erforderlich, wodurch die Justage einfacher und die Verlustleistungen durch die Spiegel geringer sind. |  |
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Realisation / Lösung |
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Systemkomponenten / Auftragsumfang |
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| ROBOT-TECHNOLOGY war mit der Anlagenkonzeption schon in einem sehr frühen Planungsstadium befasst. Auftragsbestandteil war die gesamte Automatisierung des Fertigungsprozesses - beginnend mit der Entnahme der Teile aus der Spritzgießmaschine. Im Lieferumfang war ein ROBOCUT K300, ein Drehtisch, zwei KUKA KR 45 6-Achs- Roboter mit speziellen Greifern für das Handling der Dachleisten an der Klebebandstation und zum Anbringen der Anfasshilfe. Zusätzlich wurden Schutzumhausung, das Angussband und das Transportband geliefert. |  |
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Nummer des Berichtes |
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| R 024 |
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Branche |
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Automobilzulieferer Gummi, Kunststoff |
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Anwendung |
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Handling & be,-entladen Sonstige Handhabungsoperationen Lackieren, Oberfläche behandeln Klebe- und Dichtmittelauftrag Sonstiges Beschichten Bearbeiten Laserschneiden Montieren Sonstige Montage, Demontage |
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Produkt |
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Roboter Mittlere Traglast (30-60 kg) Steuerung KR C (Robot Controller) |
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Kunde |
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