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Innovationspreis für Kollisionsvermeidungssoftware für Augsburger Roboter-Hersteller |
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| Augsburg/Peking, Oktober 2006 – KUKA Roboter wurde gemeinsam mit dem Institut für Prozesstechnik und Robotik (IPR) der Universität Karlsruhe und der Gesellschaft für fortschrittliche Robotertechnologie (GFRT) mit dem „Invention and Enterpreneurship Award in Robotics and Automation“ ausgezeichnet. Mit der innovativen Kollisionsvermeidungssoftware CAFIR setze sich das zu den weltweit führenden Anbietern von Industrierobotern zählende Unternehmen mit seinen Partnern gegen namhafte Wettbewerber durch. Die weltgrößte Ingenieursvereinigung IEEE (Institut of Electrical and Electronics Engineers) und die „International Federation of Robotics“ (IFR) haben diesen Preis erst zum zweiten Mal vergeben. Er dient als Auszeichnung besonderer Innovationen im Bereich der Robotik. |
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Industrieroboter sind heutzutage Alleskönner, die innerhalb produzierender Betriebe die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen können. Sie arbeiten mit teuren Werkzeugen an wertvollen Produkten und bilden dabei häufig ein Team mit andern Robotern. Immer schnellere Produktlebenszyklen erfordern ein immer schnelleres Umprogrammieren der Roboter und vermehrten Einsatz von Sensorik - wobei immer weniger Zeit zum ausgiebigen Testen der Programme bleibt. Zusammenstöße zwischen Robotern, Werkzeugen und anderen Zellenkomponenten bleiben da leider nicht aus und können zu Produktionsausfällen und Schäden an der Ausrüstung führen, die das produzierende Unternehmen sehr teuer zu stehen kommen. Damit ist jetzt Schluss – dank CAFIR. CAFIR steht für „Collision Avoidance for Industrial Robots“ zu Deutsch „Kollisionsvermeidung für Industrieroboter“. Denn solche Kollisionen zu vermeiden, das setzte sich die KUKA Roboter gemeinsam mit Ihren Partnern IPR und GFRT, bei einem von KUKA unterstützten Spin-off des IPR, zum Ziel. Das Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung resultierte in der neuen preisgekrönten Robotertechnologie. |  |
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Zusammenstöße des Roboters mit der Umwelt werden mit dieser Software vermieden. Dabei wird in Echtzeit ein realistisches und damit sehr komplexes Modell der Zelle auf den involvierten Robotersteuerungen mitgerechnet. Ist aufgrund der bekannten und geschätzten Bewegungen der Roboter zu erwarten, dass diese ohne externen Eingriff kollidieren, so werden sie dank CAFIR sicher abgebremst. Vergessene Verriegelungen oder fehlerhafte Bewegungen der Roboter, die zum Beispiel beim Handverfahren oder im sensorgestützten Betrieb auftreten können, verursachen nun keine Kollisionen mehr. Die Preisverleihung an die KUKA Roboter und ihre Partner erfolgte im Rahmen der international anerkannten Robotikkonferenz IROS („International Conference on Intelligent Robots and Systems“), die kürzlich in Peking stattfand. Die KUKA Roboter sieht in diesem Preis eine Bestätigung ihrer Technologieführerschaft und den Beweis dafür, dass der eingeschlagene Weg der engen Forschungs- und Entwicklungskooperation mit den weltweit führenden Robotikinstituten der richtige ist, da er zu bedeutenden Innovationen führt Und die kommen letztlich wieder ihren Kunden zugute. |  |
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| | Die KUKA Roboter, Augsburg, ist ein Unternehmen der IWKA Aktiengesellschaft (Karlsruhe) und gilt als weltweit führender Anbieter von Industrierobotern. Die Kernkompetenzen liegen in der Entwicklung und Produktion sowie im Vertrieb von Industrierobotern, Steuerungen, Software und Lineareinheiten. Das Unternehmen ist Marktführer in Deutschland und Europa, weltweit an dritter Stelle. Die KUKA Robot Group beschäftigt weltweit etwa 1.750 Mitarbeiter. Davon sind für die KUKA Roboter Gruppe Deutschland bundesweit 1.200 Beschäftigte im Headquarter in Augsburg sowie in Niederlassungen und Tochtergesellschaften tätig. In 2005 wurde ein Umsatz von 324 Mio. Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen ist mit mehr als 20 Tochterunternehmen in Europa, USA und Asien vertreten. |  |
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