| KUKA Roboter stellt auf der „EuroBlech 2004“ das „Worldwide Bending Network“ in den Mittelpunkt |
 | | EuroBLECH 2004 |  |
Hannover, Augsburg, Oktober 2004 - Die Augsburger KUKA Roboter stellt das „Worldwide Bending Network“ in den Mittelpunkt ihres Auftritts auf der „EuroBlech“ (Halle 11/Stand F10). Im Verbund mit Maschinenbauern, branchenspezifischen Systemintegratoren und Endanwendern entstehen sichere, ergonomische und wirtschaftliche Roboterautomatisierungslösungen. Auch für kleine Losgrößen.
Gerade mittelständische Unternehmen spüren die Zwänge, die sich aus steigendem Kostendruck und Personalmangel ergeben, besonders heftig. Wer sich heute in der Biegetechnik - zumal bei kleineren Losgrößen - dazu entschließt, konsequent den Roboter einzusetzen, wird auch anspruchsvollen Vorgaben in puncto Preis und Lieferzeit gerecht. Doch wie führt der Weg dorthin? Ist er effizient und finanzierbar? Welche Möglichkeiten bestehen? Und mit welchen Partnern?
Die KUKA Roboter GmbH in Augsburg, Europas Roboterhersteller Nr. 1 und Weltmarktführer für PC-basierte Industrieroboter, hat schon vor geraumer Zeit auf diese wichtigen Fragstellungen der Branche mit Systemoffenheit gegenüber Maschinenbauern und Branchenspezialisten reagiert. Eine der wichtigsten Maßnahmen: die Etablierung des „Worldwide Bending Network“ - ein internationaler Verbund aus führenden Pressen- und Roboterherstellern sowie Systemintegratoren. Der Zusammenschluss ist auf eine durchgehende Prozesslinie mit all ihren vor- und nachgelagerten Bereichen im Umfeld des Biegens angelegt. Er gewährleistet dem Endkunden eine gezielte und freie Auswahl seiner strategischen Partner unter Berücksichtung der Tatsache, dass alle Komponenten seiner Lösung, ganz gleich von welchem Lieferanten des Netzwerks sie kommen, in Zusammenarbeit optimal aufeinander abgestimmt werden. So kann die Leistung einer Biegezelle deutlich erhöht, das Programmieren vereinfacht und die wirtschaftliche Stückzahl weiter gesenkt werden - bei höchster Qualität der Endprodukte und im Mehrschichtbetrieb.
Der Stand der KUKA Roboter ist darum heuer als große Kommunikationsplattform angelegt. Hier kann der Blechbearbeiter nicht nur die Vertreter von KUKA Roboter sondern auch die auf der Messe vertretene Pressenhersteller und zahlreiche Integratoren treffen. Mit ihnen können die diversen Möglichkeiten für die Phasen Vorbereitung, Ausarbeitung, Integration und Realisierung einer Roboterautomation diskutiert werden. Zudem kann er sich auf den jeweiligen Partnerständen ein Bild von ganz unterschiedlichen Automatisierungslösungen mit KUKA Robotern an der Abkantpresse machen, wobei die Roboter für die unterschiedlichsten Aufgaben auch in vor- und nachgelagerten Bereichen eingesetzt werden. Damit setzt die KUKA Roboter in ihrem Messekonzept konsequent ihren Ansatz um, das Biegen nicht als Insellösung sondern als durchgehender Prozess zu betrachten.
Leistungsstarker Partner der Blechverarbeiter
KUKA Roboter führt seit mehreren Jahren eine Abteilung, die sich ausschließlich mit der Roboterautomation des Biegens befasst. Das Unternehmen bietet für die Branche innovative Baureihen wie Konsolroboter, bei denen die Abkantpresse ebenerdig stehen bleibt. Diese Systeme stemmen Traglasten von bis zu 500 Kilogramm. Neben den Funktionen Be- und Entladen können die Industrieroboter von KUKA Roboter für Funktionen wie Laserschneiden, Schutzgasschweißen, Schleifen und Polieren sowie Palletieren eingesetzt werden, so dass der Einsatz teurer Zusatzmaschinen entfällt. Interessant für die Branche ist auch die Integration so genannter Linearachsen, die beispielsweise beim Stapeln die Reichweite verbessern und die Aufstellfläche reduzieren. KUKA hat für den Robotereinsatz ein offenes, PC-basierendes Programmiersystem entwickelt, das sehr einfach zu bedienen ist und die Teilegröße, die Losgröße sowie die Komplexität des Werkstücks berücksichtigt. Alle wichtigen Pressensteuerungen können eingebunden werden. Roboterfunktionen wie Holen, Biegen, Heben, Nachschieben laufen synchron mit den Biegefunktionen. Das Steuerungskonzept erlaubt, Zusatzwerkzeuge prozessbezogen zu integrieren. Besonders effektiv für den Blechverarbeiter ist in Zeiten, wo Rüstzeiten reduziert und Teile unabhängig von ihrer Größe und Komplexität schnell und ohne längere Stillstandszeiten eingefahren werden müssen, die KUKA Software BendTech Pro. Sie ermöglicht die Offline-Programmierung des Roboters und der Abkantpresse in einem Schritt. Dabei wird offline eine Simulation der geplanten Anwendung erstellt. So kann man vor Inbetriebnahme der Anlage Prozesse wie Taktzeiten, Reichweite, Kollisionscheck prüfen und gegebenenfalls optimieren. Mit einer integrierten Biegesequenz-Software wird bereits während der laufenden Produktion das neue Pressen- und Roboterprogramm für ein neues Werkstück generiert: Roboter und Pressenmaschine spielen optimal zusammen.
Auf der EuroBlech zeigt KUKA Roboter ein Beispiel für den Robotereinsatz im Biegeprozess: Ein Konsolroboter biegt an einer Biegezelle Notizblockhalter - damit die vielen Eindrücke der Messe auch gleich aufgeschrieben werden können.
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