Daher schuf der Roboterhersteller den Arbeitskreis KUKA2, mit dem er neue Wege zur Steigerung seiner Effizienz geht. Der Kreis, der sich im wöchentlichen Rhythmus trifft und dabei die Optimierung vorantreibt, hat sich eine nachhaltige Image-Verbesserung für sein Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. Alle KUKA-Mitarbeiter sind dazu aufgerufen, zum Gelingen der Aktion beizutragen.
Primär soll, bevor ein Roboter beim Kunden zum Einsatz kommt, eine höhere Produktreife erreicht werden. Insofern plant man, vorhandene Optimierungspotenziale auszuschöpfen. Die Aktion, mit der KUKA vorbildliche Qualitätsstandards setzen will, zielt aber auch auf mehr Termintreue aufgrund kürzerer Durchlaufzeiten und auf die Verwendung zukunftweisender Werkstoffe.
Darüber hinaus richtet sich die Qualitätsoffensive auf eine erneute Senkung der zuletzt wieder gestiegenen Herstellkosten. Hintergrund hierfür ist der Anspruch, wettbewerbsfähig zu bleiben. Deshalb hat das KUKA2-Team auch die Aufgabe, die Produktivität zu erhöhen, effektivere logistische Konzepte zu finden, zu niedrigeren Preisen einzukaufen und die Gewährleistungskosten zu verringern. Geplant ist eine jährliche Gesamteinsparung von vier Millionen Euro.
Abgesehen davon wird die KUKA Roboter GmbH ihre Führungsstruktur den Erfordernissen des Marktes anpassen, ein Motivationsprogramm für Führungskräfte und Entwickler installieren und künftig stärkere Präsenz beim Kunden zeigen.
Die KUKA Roboter GmbH ist ein Unternehmen der IWKA Aktiengesellschaft und gilt als weltweit führender Hersteller von Industrierobotern. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Entwicklung und Produktion sowie dem Vertrieb von Industrierobotern, Steuerungen, Software und Lineareinheiten. 2001 erzielte das Unternehmen mit über 7.500 produzierten Robotern einen Umsatz von über einer viertel Milliarde Euro.