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Robocoaster Legoland |
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| Ausgangslage / Aufgabenstellung |
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| Der LEGOLAND Park in Billund, Dänemark, suchte ein neues Fahrgeschäft, das der Unternehmens-Philosophie „Hands-on, Minds-on“ entspricht. Denn in die Fahrgeschäfte des Parks sollen sich die Besucher nicht nur hineinsetzen und mitfahren, sondern den Ablauf interaktiv und kreativ mitgestalten. |
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| Realisation / Lösung |
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 | | Robocoaster Legoland |  |
Die Wahl fiel auf zehn Robocoaster und damit auf das weltweit erste Fahrgeschäft, das die Besucher selbst programmieren können. Gleichzeitig ist der auf dem KUKA Schwergewichtsroboter KR 500 basierende Robocoaster der erste Roboter, der Menschen bewegen darf. Die Gäste wählen die zu ihrem Mut passenden Bewegungsprofile und Geschwindigkeiten. Sie können es eher gemütlich angehen lassen oder sich als Draufgänger outen und für ein total verrücktes Erlebnis entscheiden, bei dem sie nach oben, unten und quer durch den Raum wirbeln. Dabei sind sie erheblichen Gravitationskräften ausgesetzt. Während der Anpressdruck von +1,9 g fast dem doppelten Körpergewicht entspricht, vermitteln die ebenfalls auftretenden -1,9 g das Gefühl von Schwerelosigkeit. In dem stählernen Ambiente der innen bis zu neun Meter hohen Halle, in dem die Roboter stehen, schaffen Rauch und 100 Lichtkanonen, die in verschiedenen Farben pulsieren, eine unwirkliche Sciencefiction-Atmosphäre.
An Touch-Screen-Terminals stellen die Besucher ihr individuelles, 90 Sekunden langes Programm zusammen. Insgesamt sind 1,4 Millionen Kombinationen möglich. Die beiden Gäste, die gemeinsam fahren wollen, geben als erstes ihre Körpergröße ein. Das Minimum für die Teilnahme beträgt 120 cm. Ferner bestimmt der kleinste Besucher den zulässigen Level. Im zweiten Schritt wird das Geschwindigkeitsprofil aus den Stufen 1 (langsam) bis 5 (wild) festgelegt. Von kleineren Gästen sind nur die Stufen 1 und 2 anwählbar. Dann suchen sie die Bewegungen aus. Die sind in allen Stufen gleich, werden jedoch in den unteren langsamer ausgeführt. Abgesehen davon dürfen die Robocoaster Personen, die 120 bis 140 cm groß sind, nicht über Kopf schwenken. Abschließend erhalten die Besucher eine codierte Chipkarte. Sobald sie die Karte in das Steuerungsterminal eines Roboters geschoben und auf dessen Doppelsitz Platz genommen haben, gibt der Bediener die Fahrt frei. Davor kontrolliert die Steuerung aber noch, ob sich ein Kind eine Tour zusammengestellt hat, die nur für Erwachsene zugelassen ist. In dem Fall korrigiert sie den Level automatisch nach unten. |
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| Systemkomponenten / Auftragsumfang |
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- zehn Robocoaster
- zehn Sitzgondeln für jeweils zwei Besucher
- zehn ausfahrbare Plattformen, über die die Besucher in die Sitzgondeln steigen
- zehn PC-basierende KUKA Steuerungen für die Roboter und die Plattformen einschließlich Control Panel mit vertrauter Windows-Oberfläche
- Roboterprogrammierung
- Inbetriebnahme
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| Ergebnis/Erfolg |
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- Hohe Flexibilität
Die hohe Flexibilität der Robocoaster ist, verglichen mit herkömmlichen Fahrgeschäften, ein erheblicher Vorteil. Denn über die PC-basierende KUKA Robotersteuerung können neue Fahrfrequenzen programmiert werden, mit denen sich die LEGOLAND Software updaten und der Ablauf noch attraktiver gestalten ließe. Neben zusätzlichen Bewegungen sind beispielsweise Joysticks zum Beeinflussen der laufenden Fahrt denkbar.
- Sehr wirtschaftlich
Die Robocoaster sind sehr wirtschaftlich, zumal sie nicht teurer waren als die anderen Fahrgeschäfte des Parks und weil sie mit einer hohen Verfügbarkeit arbeiten. |
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| Nummer des Berichtes |
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| R 227 |
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| Branche |
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| Sonstige Branchen |
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| Anwendung |
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Handling & be,-entladen Sonstige Handhabungsoperationen Sonstige Anwendungen |
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| Kunde |
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| LEGOLAND, Billund, Dänemark |
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| Weitere Informationen |
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| Video |
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