Premiere: Weltmeister trifft Weltmarktführer

KUKA Roboter beginnt mit Auslieferung der ersten KR 1000 titan an die Grenzebach Maschinenbau GmbH
Premiere: Weltmeister trifft Weltmarktführer
Premiere: Weltmeister trifft Weltmarktführer
Augsburg/Asbach-Bäumenheim, September 2007 – Die Grenzebach Maschinenbau GmbH, Asbach-Bäumenheim, setzt auf das neue Kraftpaket aus der KUKA Roboterfamilie: Der führende Anlagenbauer in den Bereichen Glas und Baustoff hat den ersten KR 1000 titan gekauft. Die KUKA Roboter GmbH, Augsburg, hat damit - wie im Mai angekündigt - mit der Auslieferung des Weltrekordhalters begonnen. Denn das Technologiekraftpaket kann bereits einen Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde aufweisen und wird nun bei der Grenzebach Maschinenbau GmbH einen entscheidenden Beitrag zur Prozessoptimierung leisten. Vor der Presse stellten die beiden Unternehmen heute ihre „titanische“ Zusammenarbeit der Öffentlichkeit vor.
Innovation und globales Wachstum – darauf setzen sowohl die KUKA Roboter GmbH als auch die Grenzebach Maschinenbau GmbH. Dafür kommt der stärkste Roboter der Welt gerade recht. Beim Anlagenspezialisten Grenzebach wird der KR 1000 titan zunächst zur Handhabung von speziellen JS Scheiben und LES Glas eingesetzt. Bisher war es nicht möglich, einen Industrieroboter in das Handling zu integrieren. Nun ist das beispielsweise für JS Scheiben mit einem Gewicht von bis zu 600 Kilogramm mit Hilfe des Schwerlastroboters realisierbar. Die Vorteile liegen auf der Hand: Erhöhte Flexibilität, verbesserte Glasqualität sowie Zeit- und Kostenersparnis.
Mit 1000 Kilogramm Traglast und einer Reichweite von 4.000 mm ist der „titan“ von KUKA der stärkste 6-Achs-Industrieroboter weltweit. Doch der Koloss beeindruckt nicht nur durch seine Stärke. Die physikalischen Eigenschaften des KR 1000 bringen eindeutige Vorteile, die mit Alternativmaschinen nicht möglich sind. Der titan ist eine Serienmaschine, die im Vergleich zu konventioneller Technik eine kostengünstige Lösung bietet und auf dem Markt für Industrieroboter gibt es kein vergleichbares Produkt bezüglich Traglast, Reichweite und Handhabungsflexibilität. Diese Kombination zeichnet den „titan“ aus. Er kann höchste Traglasten über größte Distanzen handhaben und schafft dies noch mit einer unerreichten Flexibilität.
Mit dieser einzigartigen Entwicklung reagierte der zu den weltweit führenden zählende Anbieter von Industrierobotern auf den Wunsch seiner Kunden. Sie verlangten nach einem neuen Robotertypen, der sich zum Heben schwerer, großer oder sperriger Bauteile eignet. Genau dafür wurde der Meister der Traglast entwickelt, der seinen Platz beispielsweise in der Baustoff-, Automobil- oder Gießereiindustrie finden wird.
Automatisierung durch Roboter
Von der Einzelmaschine bis zur Komplettlinie – Grenzebach und seine rationellen, prozessgesteuerten Materialflussanlagen sind in der Flachglasindustrie richtungweisend. Seit 2004 setzt Grenzebach auf den Einsatz von Robotertechnik – Made in Augsburg -, denn die Flexibilität in der Abstapeltechnik von Glas und Deckenplatten wie auch beim Baggagehandling wird durch ihren Einsatz beträchtlich erhöht. Der ideale Partner auf der Robotikseite ist für Grenzebach die KUKA Roboter GmbH: Technologisch qualifiziert, diese Prozesse mitzugestalten und global aufgestellt, um Grenzebach weltweit zu bedienen.
Gemeinsame Innovationen aus Schwaben
Der Technologieführer in der Robotik und der Weltmarktführer im Glas-Anlagenbau planen gemeinsam in weiteren Bereichen wie Holz, Baustoff oder Logistik  Roboteranwendungen zu positionieren und somit gemeinsam Wachstumspotenziale auszuschöpfen. Nicht nur in Deutschland, sondern auch an anderen Standorten wie den USA, Kanada, China, Indien, Polen, der Türkei und Belgien bewährt sich diese Partnerschaft seit Jahren. Die räumliche Nähe und die ähnlichen Mentalitäten der beiden innovativen, schwäbischen Traditionsunternehmen  bilden auch für die Zukunft eine stabile Basis.
Über die Grenzebach Gruppe
Die Grenzebach-Gruppe hat ihren Stammsitz im bayerischen Hamlar, etwa 40 km von Augsburg entfernt. Weltweit hat sich Grenzebach einen Namen gemacht für qualitativ hochwertige Anlagen und Fertigungsstrassen für flache Produkte wie Flachglas, Solarpanels, Gipskarton- und Deckenplatten und Furniere. Anlagen für Verfahrenstechnik und Baggage Handling runden das Produktspektrum ab. Die hervorragende Stellung auf dem Weltmarkt sichert sich Grenzebach durch die Qualität, die hohe Effizienz und die Langlebigkeit der Anlagen sowie durch ausgeklügelte Steuerungen, die Grenzebach-Ingenieure entwickeln. An den deutschen Standorten Hamlar, Bad Hersfeld und Karlsruhe, im amerikanischen Newnan (Georgia), im indischen Pune und im chinesischen Shanghai beschäftigt Grenzebach etwa 1300 Mitarbeiter. In 2006 wurde eine Betriebsleistung von 200 Mio € erwirtschaftet.
Erscheinungstermin:

18.10.2007

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