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Mit viel Feingefühl revolutioniert KUKA die Robotik

Im Mercedes-Benz Werk Untertürkheim werden KUKA Leichtbauroboter erstmals in der Serienfertigung eingesetzt.

KUKA LBR
Augsburg, Esslingen, 02.12.2009 – Die KUKA Roboter GmbH aus Augsburg beweist einmal mehr, dass sie die Zukunft der Robotik maßgeblich mitbestimmen will. Der KUKA Leichtbauroboter (LBR), der in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt wurde, wird zum ersten Mal in der Serienfertigung eingesetzt: In der Hinterachsgetriebemontage bei Daimler im Werkteil Mettingen.

„Der Leichtbauroboter ist das Sinnbild für einen gelungenen Technologietransfer von der Wissenschaft in die Industrie“, erklärte Manfred Gundel, Geschäftsführer der KUKA Roboter GmbH, auf einer Presseveranstaltung im Mercedes-Benz Werk Untertürkheim. Die Daimler AG setzt dort im Rahmen eines Pilotprojektes seit März 2009 KUKA Leichtbauroboter in der Serienfertigung ein. Insgesamt über 10.000 Hinterachsgetriebe wurden bereits mit Hilfe von KUKA Leichtbaurobotern montiert. Der LBR führt anspruchsvolle Montageaufgaben aus, die höchste Präzision, Feingefühl und dennoch Kraft erfordern. Er kommt den Bewegungsabläufen des menschlichen Arms erstaunlich nahe. Der Bediener kann den Roboter von Hand an unterschiedliche Positionen im Arbeitsraum führen und über eine sehr einfach gehaltene Benutzeroberfläche steuern und teachen.

Eingebautes Feingefühl
Dank seiner eingebauten Feinfühligkeit, die durch die integrierten Sensoren bewerkstelligt wird, eignet sich der LBR hervorragend für Handling und Montageaufgaben. Aufgrund seines geringen Eigengewichts von 14kg ist der Roboter extrem energieeffizient und ortsflexibel und somit für die Bewältigung unterschiedlichster Aufgaben einsetzbar. Dr. Michael Zürn, Leiter der Produktions- und Werkstofftechnik bei Mercedes-Benz resümierte: „Wir ziehen eine äußerst positive Zwischenbilanz des LBR-Pilotprojektes in unserer Produktion und sind optimistisch, die Leichtbauroboter in Zukunft auch für andere Aufgaben einsetzen zu können.“

Neuer Robotertypus für die Mensch-und-Roboter-Kooperation
Die Gelenke des Leichtbauroboters sind über CFK-Strukturen miteinander verbunden und auch seine übrigen Komponenten sind gewichtsoptimiert. Durch die Verknüpfung dieser neuen Robotergeneration mit der PC-basierten KUKA Robotersteuerung entsteht ein ganz neuer Robotertypus, der gezielt dafür konzipiert ist, sich den Arbeitsraum mit dem Menschen zu teilen.
Mit dem Thema Mensch-und-Roboter-Kooperation beschäftigt sich die KUKA Roboter GmbH seit langem. Manfred Gundel erläutert die Vision des Augsburger Unternehmens: „Wir wollen den Roboter als intelligenten Helfer etablieren, der den Menschen durch seine qualitativ hochwertige Arbeit unterstützt. Der LBR ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Service-Robotik.“

 
 
 
 
 
 
 
 
Erscheinungstermin:
 
03.12.2009
 
 
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